Konzept und Regie, Maxime Kurvers
Mit William Attig, Julien Geffroy, Maxime Kurvers, Thomas Laigle, Manon Lauriol, Caroline Menon-Bertheux, Claire Rappin, Charles Zévaco
Regieassistenz: Daphné Biiga Nwanak
Musiklexikon
Produktion MDCCCLXXI
Koproduktion La Commune CDN d’Aubervilliers, La Ménagerie de Verre – Paris, Festival d’Automne à Paris
mit künstlerischer Mitwirkung des Jeune Théâtre National
mit Unterstützung von Adami und Onda (Office national de diffusion artistique)
Uraufführung am 1. Dezember 2016 im La Commune centre dramatique national d’Aubervilliers im Rahmen des Festival d’Automne à Paris
Wird Musik auf Kosten der Idee erfahren ? Ist sie ausschließlich zu den unmittelbarsten Affekten verdammt? Wie lässt sich hohler Sentimentalismus und/oder das ohrenbetäubende Streben nach Effekthascherei überwinden ?
Indem die Schauspieler der Inszenierung ihre eigene Art der Konsultation des Musiklexikons erfinden, erfassen sie die historischen, narrativen, fetischistischen, initiatorischen und natürlich performativen Herausforderungen der Oper, der Monodie oder auch von Nationalhymnen. Doch dieses Laboratorium ruft keine neue Musikgeschichte auf: Dem von Rousseau vorgezeichneten Weg folgend, hinterfragt es schlicht die Fähigkeit von Körpern und Raum, das Denken hervorzubringen oder zumindest anzuregen. Eine Frage, die den eigentlichen Kern des Theaters und eine politische Definition von Kunst im Allgemeinen berührt.

©MDCCCLXXI

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©Willy Vainqueur

©Willy Vainqueur

©Willy Vainqueur

©Willy Vainqueur

©Willy Vainqueur

©Willy Vainqueur

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